Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 10 (1959/60)
Die Pfennige des Würzburger Schlages
- S. 165–237, Tf.8-13
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Die Übersicht ergänzt die frühere über die Pfennige des Regensburger Schlages. Eine solche Zusammenstellung ist kein willkürliches Aneinanderreihen ähnlich aussehender Münzen: Zahlreiche Funde zeigen, dass sie eine Art Musterfund bietet, auch wenn kein wirklicher Fund die ganze Zeitspanne umfasst, denn diese Münzen sind tatsächlich zusammen umgelaufen. Der Würzburger nimmt seinen Ausgang in Würzburg, wo die bischöfliche Münze um die Mitte des 14. Jahrhunderts wieder Pfennige prägte, nachdem der massenhaft geschlagene Haller die Tätigkeit unterbrochen hatte; dieser weicht seitdem zurück und bildet doch die Grundlage des neuen Schlages. Gewöhnlich gilt ein Würzburger zwei Haller. Kennzeichnend ist der runde, zweiseitig beprägte Schrötling ohne Vierschlag mit Umschrift auf beiden Seiten.
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Zitiervorschlag
Steinhilber, Dirk: Die Pfennige des Würzburger Schlages. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 10 (1959/60), S. 165–237, Tf.8-13.