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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 10 (1959/60)

Hadrian, Augustus und die eleusinischen Mysterien

Dietmar Kienast

  • S. 61–69, Tf.2-3
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Unter den hadrianischen Silberstücken vom Kistophorenstandard findet sich ein umstrittener Typ: auf der Vorderseite der Kopf des Augustus mit der Umschrift IMP CAESAR AVGVSTVS, auf der Rückseite Hadrian in der Toga mit einem Ährenbündel und der Legende HADRIANVS AVG P P REN. Eckhel, Cohen und Pinder ergänzten renovavit und erklärten die Stücke als Restitutionsmünzen; Mattingly zeigte, dass das unmöglich ist, denn für eine Wiederherstellung hätte das Wort restituit gelautet, und Hadrian hätte nicht sein eigenes Bild auf die Rückseite setzen lassen. Seine richtige Ergänzung renatus gehört jedoch nicht zu seiner eigenen Erklärung, sondern in die Sprache der Mysterienkulte, worauf auch das Ährenbündel der Demeter weist: Hadrian wurde 125 in Eleusis eingeweiht und empfing 129 die höheren Weihen.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Kienast, Dietmar: Hadrian, Augustus und die eleusinischen Mysterien. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 10 (1959/60), S. 61–69, Tf.2-3.