Zum Inhalt springen

Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 10 (1959/60)

Helena nobilissima femina. Zur Deutung der Trierer Deckengemälde

Maria R.-Alföldi

  • S. 79–90, Tf.4-7
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Trierer Deckengemälde sind der bedeutendste spätkaiserzeitliche Fund der Nachkriegszeit nördlich der Alpen. Bei den Ausgrabungen im Trierer Dom 1945/46 wurde ein Teil einer spätantiken Halle freigelegt, deren Fresken zu einer Schuttschicht gestampft gefunden wurden; nach jahrelanger Arbeit sind die Reste zusammengesetzt. Die Halle war flach überdacht und in Kassetten bemalt, einige Felder mit weiblichen Porträts, die übrigen mit spielenden Putten. Weil die Dargestellten einen Nimbus tragen, gelten sie allgemein als Damen des constantinischen Hauses; Andreas Alföldi sah in ihnen Helena, Fausta und eine Tochter Constantins. Welche der beiden geschmückten Frauen Helena ist, lässt sich erörtern, die dritte zu benennen ist schwieriger, weshalb die Verfasserin Tracht, Schmuck und Stickerei genau prüft, die im spätrömischen Staat gesetzlich festgelegt waren.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

Volltext frei verfügbar

Gesamtband (pdf, 40.4 MB)

Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.

Zitiervorschlag

R.-Alföldi, Maria: Helena nobilissima femina. Zur Deutung der Trierer Deckengemälde. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 10 (1959/60), S. 79–90, Tf.4-7.