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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 39 (1989)

Prägeanstalt Carl Poellath Schrobenhausen, Ausgangspunkt und langjähriges Zentrum der Münchner Medaillenkunst des 20. Jahrhunderts

Ingrid S. Weber

  • S. 57–98
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die Wiedererweckung der deutschen Medaille zu Anfang dieses Jahrhunderts, speziell aufgrund der Anregungen von Paris und Wien, der führenden Rolle Georg Habichs am Münchner Münzkabinett und das große Engagement von Georg Hitl als Inhaber der Firma Poellath sind Thema des Aufsatzes. Namhafte Künstler der Zeit, etwa zu Anfang Rudolf Bosselt, Fritz Christ, Maximilian Dasio, Hermann Hahn, Heinrich Kautsch, Georg Roemer, Heinrich Wadere, Georg Wrba — um nur wenige zu nennen — haben den Ruf der Firma begründet. Bis in die frühen 30er Jahre blühte die Emission von Medaillen. Erst politische Denunziation während der Nazizeit und die Zentralisierung der Auftragsvergabe in Berlin ruinierten diesen Herstellungszweig der Firma. Die Produktion verlagerte sich auf andere Gebiete und auch heute noch prägt die Firma Poellath Abzeichen verschiedenster Art. — Als Quellenanhang wird die Verkaufsliste der Firma von 1925 publiziert

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Zitiervorschlag

Weber, Ingrid S.: Prägeanstalt Carl Poellath Schrobenhausen, Ausgangspunkt und langjähriges Zentrum der Münchner Medaillenkunst des 20. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 39 (1989), S. 57–98.