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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 36 (1986)

Wulst-Rinnenprägungen auf Keltenmünzen aus dem heutigen Mittelhessen

Herbert Keller

  • S. 13–22, Tf.1-2
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

In den letzten Jahren sind merkwürdige Abweichungen des Münztyps Forrer 352 (Nauheimer Typ) mit geprägtem Wulst auf der einen und Rinne auf der anderen Seite aufgetaucht. Ihre Fundorte sind Mardorf bei Marburg/Lahn, Heuchelheim/Dutenhofen sowie Dünsberg bei Giessen und Heidetränke bei Oberursel, nordwestlich von Frankfurt/Main. Charakteristisch ist, daß diese Münzen mehr oder weniger stark exzentrisch geprägt sind. Entsprechend deutlich ist das ursprüngliche Münzbild noch zu erkennen, zumindest aber noch in den typischen Elementen, wie Halbbogen und Ringel. In keinem Fall werden die noch erkennbaren Münzbilder „Apollokopf" und „Vogelmann" durch Wulst und Rinne beschädigt, sondern führen nur in deren unmittelbare Nähe

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Zitiervorschlag

Keller, Herbert: Wulst-Rinnenprägungen auf Keltenmünzen aus dem heutigen Mittelhessen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 36 (1986), S. 13–22, Tf.1-2.