Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 36 (1986)
Zu den rhodischen Didrachmen des 4. und 3. Jh. v. Chr. - Der Schatzfund von Uşak (Coin Hoard II 68)
- S. 67–94, Tf.7-12
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Der Schatzfund von Usak im Inneren Kleinasiens mit 103 rhodischen Didrachmen und 5 ptolemäischen Tetradrachmen führt zur grundsätzlichen Behandlung der rhodischen Didrachmenprägung im 4. und 3. Jh. v. Chr. Untersucht werden die Typenvarianten, Beamtennamen und Beineichen. Stempelverbindungen und Typusveränderungen erlauben die Gliederung in mehrere Prägeserien. Der Schatzfund von Ueak erlaubt durch die datierten Ptolemäerprägungen eine Neudatierung der rhodischen Didrachmenprägung um etwa 50 Jahre später, als allgemein angenommen wurde. Der Fund, der zwischen 256 und ca. 250 v. Chr. unter die Erde kam, ist der erste mit rhodischem und ptolemäischem Silber aus dem Territorium der Seleukiden und steht wohl mit dem 2. Syrischen Krieg in Zusammenhang
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Zitiervorschlag
Leschhorn, Wolfgang: Zu den rhodischen Didrachmen des 4. und 3. Jh. v. Chr. - Der Schatzfund von Uşak (Coin Hoard II 68). In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 36 (1986), S. 67–94, Tf.7-12.