Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 31/32 (1981/82)
Der Mankus, eine spätmittelalterliche Auferstehung
- S. 127–132
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Philip Grierson schien die Geschichte des Mankus abschließend geklärt zu haben: vom späten 8. bis 9. Jahrhundert die italienische Nachfolgemünze des byzantinischen Goldsolidus, um dieselbe Zeit in England eine Goldgewichtseinheit, im 11. Jahrhundert ein allgemeiner Ausdruck für die Goldmünzen des islamischen Spanien und Kataloniens, danach aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Der Beitrag weist das Wort jedoch in zwei hebräischen Urkunden des späteren Mittelalters aus Deutschland nach, wo es in keinem Wörterbuch des Hebräischen steht.
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Zitiervorschlag
Toch, Michael: Der Mankus, eine spätmittelalterliche Auferstehung. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 31/32 (1981/82), S. 127–132.