Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 24 (1974)
Eine neue Münzstätte der Mongolen in Persien
- S. 191–194, Tf.14
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Hülägü, ein Enkel Dschingis Chans, festigte binnen weniger Jahre die Mongolenherrschaft in Persien und im Kaukasus, zerschlug 1258 das Abbasidenreich und drang bis Syrien vor, wo ihn 1260 die Mamluken bei Ain Dschalut aufhielten. Die Münzen der Ilchane weisen eine Unzahl von Prägestellen auf, die ein Bild von der Ausdehnung des Reiches geben; die westliche Grenze verlief zeitweise von Sinope über Ankara und Konya nach Kayseri, und besonders produktiv waren Erzurum, Ahlat und Erzincan. Innerhalb dieses Raumes, westlich des Van-Sees, liegt die Stadt Mus, die in der Geschichte Kleinasiens mehrfach erwähnt, als Münzstätte aber bisher nicht bekannt war.
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Zitiervorschlag
Munzel, Kurt: Eine neue Münzstätte der Mongolen in Persien. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 24 (1974), S. 191–194, Tf.14.