Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 24 (1974)
Ein subaerater Antoninian von Riekofen
- S. 69–71, Tf.8
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Unter römischen Fundmünzen aus Privatbesitz, die 1974 in Regensburg zur Bestimmung vorgelegt wurden, befand sich ein gefütterter und hybrider Antoninian der Otacilia Severa, auf der Flur Riekofen aufgelesen. Der Beitrag nimmt ihn zum Anlass für einen Durchgang durch die Forschung zu den subaeraten Silbermünzen: Theodor Mommsen neigte dazu, sie für offizielle Gepräge zu halten, Regling und Schrötter sahen eher betrügerische private Falschmünzerei, und Josef Graf kam 1903 zu dem Schluss, die subaeraten Denare gingen zum grossen Teil vom staatlichen Atelier oder wenigstens mit staatlicher Duldung aus. Dafür sprechen auch Zonaras über den Zweiten Punischen Krieg und Plinius über eine Massnahme von 91 v. Chr.
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Zitiervorschlag
Kellner, Hans-Jörg: Ein subaerater Antoninian von Riekofen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 24 (1974), S. 69–71, Tf.8.