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  • S. 73–98
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Dass sich die Zusammensetzung von Münzen innerhalb kurzer Zeiträume regelmässig ändert, ist bei den Sesterzen und Dupondien der römischen Kaiserzeit besonders deutlich. Schon 1799 veröffentlichte Klaproth Analysen, die erkennen liessen, dass die älteren Stücke mehr Zink enthalten als die jüngeren, von knapp 20 Prozent unter Caligula bis etwa 14 Prozent unter Traian. Im 19. Jahrhundert wuchs der Bestand an Analysen so weit, dass Bibra 1869 zweiundfünfzig fremde und hundertelf eigene zusammenstellen konnte, und um 1900 lagen 38 Analysen von Sesterzen und 21 von Dupondien vor. Der Beitrag führt diese Reihe mit neuen Messungen fort und verfolgt die allmähliche Abnahme des Zinkgehalts von Kaiser zu Kaiser.

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Zitiervorschlag

Riederer, Josef: Metallanalysen römischer Sesterzen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 24 (1974), S. 73–98.