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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 24 (1974)

Die frühmittelalterliche Münzprägung in Würzburg. Beiträge zur Münzkunde Würzburgs I

Hans-Jörg Kellner

  • S. 109–170
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Erster Teil der Beiträge zur Münzkunde Würzburgs. Für den Beginn der Prägung nutzt der Verfasser den englischen Fund von Cuerdale, dessen Vergrabung zwischen 903 und etwa 905 angesetzt wird, sowie den Einfall des Grafen Adalbert von Babenberg in das Hochstift im August 903; bald nach 900 ist also eine königliche Münzstätte anzunehmen. Ihre Tätigkeit lässt sich weiter verfolgen: ein Denar Ottos I., der den Typ mit Kreuz und Kirchengiebel beibehält, Denare Ottos II. nach Mainzer Vorbild mit der neuen Form der Holzkirche und erstmals dem Namen des Stiftsheiligen Kilian, und ein früher Obol, der keinen Münzherrn nennt, was der Verfasser auf den wachsenden Einfluss des Bischofs zurückführt.

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Zitiervorschlag

Kellner, Hans-Jörg: Die frühmittelalterliche Münzprägung in Würzburg. Beiträge zur Münzkunde Würzburgs I. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 24 (1974), S. 109–170.