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  • S. 93–113, Tf.8-11
  • Aufsatz
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Zusammenfassung

1966 wurde durch Besitzwechsel eine Partie von 36 goldenen böhmischen Muschelstateren bekannt, zu der 1972 zwei weitere aus derselben Herkunft kamen. Nach Angabe des Vorbesitzers handelt es sich um einen Teil eines Schatzfundes aus Westböhmen, der sich seit drei Generationen in der Familie befand und somit vor 1900 gehoben wurde; dazu soll eine goldene Spinne gehört haben, deren Verbleib unbekannt ist. Die Stücke wurden in München erfasst, gewogen und in Gipsabgüssen festgehalten, weil die Originale zurückgegeben werden mussten. Einheitlichkeit, viele Stempelkoppelungen und die prägefrische Erhaltung ohne Umlaufspuren bestätigen einen Hortfund von Boierstateren, niedergelegt in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr.

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Zitiervorschlag

Castelin, Karel / Kellner, Hans-Jörg: Ein Fund keltischer Muschelstatere aus Westböhmen. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 23 (1973), S. 93–113, Tf.8-11.