Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 21 (1971)
Königliche Münzhoheit und Münzprivilegien im Karolingischen Reich und die Entwicklung in der sächsischen und fränkischen Zeit. I. Die karolingische Zeit
- S. 157–186
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Ein Beitrag zur Geschichte der Regalien im Mittelalter, entstanden als rechts- und verfassungsgeschichtliche Darstellung und gerade darum für die Numismatik von Belang. Gezeigt werden soll die königliche Herrschaftsordnung, also was beim Münzenprägen rechtens war, unabhängig von Rechtsanmassungen. Ausgehend von der uneingeschränkten Münzhoheit des Königs, wie Pippin und Karl der Grosse sie begründeten, verfolgt die Arbeit in zwei Teilen die Münzprivilegien der karolingischen sowie der sächsischen und fränkischen Zeit und fragt nach Wesen und Umfang der an geistliche und später weltliche Fürsten verliehenen Rechte. Die numismatische Stufentheorie Soetbeers wird dieser Entwicklung nach Auffassung des Verfassers nur zum Teil gerecht.
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Zitiervorschlag
Volz, Peter: Königliche Münzhoheit und Münzprivilegien im Karolingischen Reich und die Entwicklung in der sächsischen und fränkischen Zeit. I. Die karolingische Zeit. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 157–186.