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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 21 (1971)

Zur makedonischen Bronzeprägung des 3. Jahrhunderts n. Chr

Michael Mackensen

  • S. 121–129, Tf.13-14
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Bei der Bestimmung von Fundmünzen aus Carnuntum stiess der Verfasser auf ein in der Literatur unbekanntes Mittelerz der Kaiserzeit aus Pella in Makedonien. Nach der Niederlage des letzten makedonischen Königs Perseus 168 v. Chr. wurde das Land in vier regiones geteilt, die 158 v. Chr. das Münzrecht zurückerhielten; nach dem Aufstand des Andriscus wurden sie 148 v. Chr. zur Provinz Macedonia zusammengefasst, blieben aber als Verwaltungseinheiten bestehen. In republikanischer Zeit liessen die Statthalter in Thessalonica Bronzen schlagen, deren Vorderseiten sich an die gleichzeitigen römischen Denare anlehnen. Pella wurde zur bedeutungslosen Provinzstadt; die Provinz erhielt 44 n. Chr. das auf Aes beschränkte Münzrecht, und die autonome Stadtprägung Pellas beginnt erst unter Hadrian.

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Zitiervorschlag

Mackensen, Michael: Zur makedonischen Bronzeprägung des 3. Jahrhunderts n. Chr. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 21 (1971), S. 121–129, Tf.13-14.