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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 15 (1965)

Münzmeisternamen auf den bayerisch-schwäbischen Denaren des 10. und 11. Jh.?

Christian Turnwald

  • S. 209–230, Tf.13
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Stellungnahme zu Dirk Steinhilbers Monographie über die Geld- und Münzgeschichte Augsburgs, beschränkt auf die Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit. Überraschend ist die bisher kaum bekannte erste Emission Bischofs Ulrich, deren Kreuz mit je einer Kugel in den Winkeln den bayerischen Denaren Eberhards, Bertholds, Lutolfs und Heinrichs I. entspricht; typologisch bestätigt sie eine wirtschaftliche Münzausgleichung zwischen Ostschwaben und Bayern, die sich zwischen etwa 950 und 1005 auf Böhmen und Polen ausdehnte. Weil Ulrichs Denar einer isolierten Emission Lutolfs als Vorbild diente, die nur vor dem Verlust Schwabens entstanden sein kann, datiert der Verfasser ihn schon um 950 und nicht erst nach 955. Daran schliesst die Titelfrage an, ob die beigeschriebenen Buchstaben Münzmeister nennen.

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Zitiervorschlag

Turnwald, Christian: Münzmeisternamen auf den bayerisch-schwäbischen Denaren des 10. und 11. Jh.?. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 15 (1965), S. 209–230, Tf.13.