Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 15 (1965)
Über eine Formel zur Berechnung der ungefähren Stempel-Schlagzahl
- S. 65–74
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Für die Zahl der insgesamt benutzten Stempel ist das mathematische Werkzeug bereits ausgearbeitet; es fehlt ein gleichwertiges für die mittlere Schlagzahl ein und desselben Stempels, denn das Prägevolumen einer Emission hängt vom Produkt beider Werte ab. Als Faktoren kommen Durchmesser und Dicke des Schrötlings, Beschaffenheit und Feingehalt des Metalls, die plastische Erhöhung, die Temperatur des Schrötlings und die daraus folgende Härte im Augenblick des Schlages in Betracht. Mikrostrukturelle Untersuchungen an etwa fünfzehn korinthischen Stateren ergaben eine Kristallstruktur, wie sie für etwa achthundert Grad kennzeichnend ist und durch plötzliche Wasserkühlung nach dem Schlag festgehalten wurde. Daran schliessen Überlegungen zur Dynamik des Hammerschlages an.
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Zitiervorschlag
Brunetti, Lodovico: Über eine Formel zur Berechnung der ungefähren Stempel-Schlagzahl. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 15 (1965), S. 65–74.