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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 15 (1965)

Zur römischen Münzprägung im zweiten punischen Kriege

Andreas Alföldi

  • S. 33–47, Tf.5-11
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Durch Rudi Thomsens dreibändiges Werk Early Roman Coinage ist die weitverzweigte Literatur zur römischen Prägung der punischen Kriege leicht zu überblicken und auf den Stand des Wissens gebracht; damit ist eine Forschungsperiode abgeschlossen und der Grund für eine neue gelegt. Um weiterzubauen, muss man wieder zu den Münzen selbst greifen, denn die frühe Denarprägung wurde nie auf breiter Materialbasis neu gesichtet und nie so reichlich abgebildet, dass die Zusammengehörigkeit der Stilgruppen nachvollziehbar wäre. Unter Stil versteht der Verfasser nicht ästhetische Eindrücke, sondern die Beurteilung von Künstlerhandschrift und Werkstattüberlieferung nach dem Vorbild der Paläographie. Zudem rechnete man die Denarchronologie unter der falschen Voraussetzung einer regelmässigen Jahresprägung, die erst 49 v. Chr. beginnt.

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Zitiervorschlag

Alföldi, Andreas: Zur römischen Münzprägung im zweiten punischen Kriege. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 15 (1965), S. 33–47, Tf.5-11.