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  • S. 23–28
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Denare der römischen Republik hatten eine lange Umlaufzeit, weshalb ihr datierender Wert bei Funden häufig mit Skepsis betrachtet wurde. Zwei in Manching gefundene Denare aus den Jahren 122 und 121 v.Chr. lassen Verf. die Frage stellen, wann sie in den Boden kamen. Die beiden Typen begegnen öfters in Schatzfunden des 1.Jh. v.Chr., letztmals kommt einer der Typen in einem Fund mit Schlußmünze 12 v.Chr. vor. Erhaltung und Gewicht der beiden Fundmünzen im Vergleich zu anderen Exemplaren in datierten Funden machen deutlich, daß die Stücke in der ersten Hälfte oder um etwa 50 v.Chr. in den Boden gekommen sind

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Zitiervorschlag

Kellner, Hans-Jörg: Republikdenare von Manching. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 40 (1990), S. 23–28.