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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 40 (1990)

Denare des Uranius Antoninus (Anhang: neue Aurei)

Hans Roland Baldus

  • S. 29–34
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Unter Kaiser Philippus Arabs (244/49) setzte sich der von Caracalla eingeführte doppelte Denar, der Antoninian, als Standardmünze durch; Denare und Quinare wurden gelegentlich in kleineren Stückzahlen zu festlichen Anlässen emittiert, wobei man zuweilen Prägeeisen für Aurei hergenommen hat. Der Usurpator Uranius Antoninus prägte (253/54) im syrischen Emesa neben Stadtbronzen auch Aurei und Tetradrachmen. Im Handel aufgetauchte Stücke zeigen, daß Stempel der Goldprägung auch für Denare, und zwar als Festprägung verwendet wurden. Anlaß für die Prägung war, wie bereits früher vom Verf. gezeigt, das Neujahrsfest der Stadt im September/Oktober 253 n.Chr

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Zitiervorschlag

Baldus, Hans Roland: Denare des Uranius Antoninus (Anhang: neue Aurei). In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 40 (1990), S. 29–34.