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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 37/38 (1987/88)

Saalfeld als Münzstätte der Leininger Münzen von 1804 und 1805. - Zugleich ein Beitrag zum Münzwesen des Fürstentums Sachsen-Coburg zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Otto Kozinowski

  • S. 101–127, Tf.21-22
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit behandelt das Münzwesen des Fürstentums Leiningen Dagsburg — Hartenberg) kurz vor dessen Mediatisierung im Jahre 1806. Anhand neu ausgewerteter Zusammenfassungen/Conclusions 131 Archivquellen kann gezeigt werden, daß die Leininger Münzen in großen Stückzahlen in der obersächsischen Kreismünzstätte Saalfeld geprägt wurden. Bisher wurden jedoch auf Grund älterer Publikationen stets die Münzstätten Langenargen (am Bodensee) bzw. Darmstadt angegeben. Die Münzprägung Leiningens muß in Zusammenhang mit der Münzpolitik des Fürstentums Sachsen-Coburg gesehen werden, die in den Jahren 1804 bis 1806 darauf abzielte, durch eine großangelegte Ausprägung geringhaltiger Scheidemünzen und den daraus resultierenden Schlagschatz die zerrütteten Staatsfinanzen Coburgs zu finanzieren

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Zitiervorschlag

Kozinowski, Otto: Saalfeld als Münzstätte der Leininger Münzen von 1804 und 1805. - Zugleich ein Beitrag zum Münzwesen des Fürstentums Sachsen-Coburg zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 37/38 (1987/88), S. 101–127, Tf.21-22.