Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 26 (1976)
Subaerate Antoniniane nach Philippus Arabs
- S. 79–80, Tf.12
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Hans-Jörg Kellner hatte das Ende der Herstellung subaerater, also gefütterter Antoniniane in die Zeit des Philippus Arabs gelegt, weil ihm spätere Stücke nicht bekannt waren. Der Beitrag legt zwei Münzen aus Privatbesitz vor, 1975 im Bereich von Carnuntum gefunden: einen gefütterten Antoninian des Trebonianus Gallus und einen des Gallienus von 254/255. Stil und Prägung sprechen eher für offizielle Herstellung in einer römischen Münzstätte als für private Fälschung. Erst als der Silberanteil der Billon-Antoniniane von etwa 30 auf unter 4 Prozent fiel, wurde das Plattieren uninteressant.
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Zitiervorschlag
Wenninger, Alois: Subaerate Antoniniane nach Philippus Arabs. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 26 (1976), S. 79–80, Tf.12.