Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 26 (1976)
Zur Deutung der Einhiebe auf den Münzen der Parisii
- S. 9–24
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Einhiebe sind auf griechischen und ostkeltischen Prägungen häufig, im mittelkeltischen Raum selten und in Gallien, abgesehen von den Münzen der Parisii, so gut wie unbekannt. Um das Problem zunächst technisch zu fassen, stellt der Beitrag alle bekannten Parisii-Stücke mit Einhieb in einem Katalog zusammen, mit Standort, Gewicht, Fundort und der Angabe, ob der Hieb auf Vorder- oder Rückseite sitzt. Aus diesem Material entwickelt der Verfasser eine Deutung, die den Hieb nicht als Prüfung des Metalls, sondern als Beitrag zur keltischen Religionsgeschichte versteht.
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Zitiervorschlag
Bannert, Herbert: Zur Deutung der Einhiebe auf den Münzen der Parisii. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 26 (1976), S. 9–24.