Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 25 (1975)
Zur Geld und Wirtschaftspolitik Diokletians
- S. 91–105
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Umstritten ist vor allem, wie sich die im Preisedikt genannte Währungseinheit Denar zu den umlaufenden Münzen verhielt, also welchen Wert Bronzen, versilberte Bronzen, Silberstücke und Goldstücke in Ediktsdenaren besassen. Ebenso umstritten sind Ziel und Erfolg des Höchstpreisedikts von 301: Eine ältere Forschung sah darin eine Antwort auf Münzverschlechterung und Preisexplosion, Mickwitz vor allem einen Schutz der Truppen vor überhöhten Forderungen, die jüngere Forschung den Versuch, das Preisniveau um ein Fünftel zu senken. Der Verfasser hält das Edikt nur dann für angemessen zu würdigen, wenn die begleitenden münzpolitischen Massnahmen mitbedacht werden, und prüft dazu die Zuordnung und Wertstellung der diokletianischen Nominale.
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Zitiervorschlag
Jahn, Joachim: Zur Geld und Wirtschaftspolitik Diokletians. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 25 (1975), S. 91–105.