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  • S. 41–46, Tf.2
  • Aufsatz
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Zusammenfassung

In Cornelius Vermeules Verzeichnis antiker Münzprägestempel erscheint nur eine kleine Zahl griechischer Stücke, von denen er lediglich zwei für sicher echt und amtlich hielt: einen Vorderseitenstempel aus Kyzikos und einen Rückseitenstempel für Tetradrachmen Philipps II. Der Verfasser konnte im Hamburger Handel einen bisher unbekannten Stempel erwerben, der ebenfalls aus Kyzikos zu stammen scheint; über Herkunft und Fundort war nichts zu erfahren. Es ist ein Kegelstumpf von etwa 10,5 mm Höhe, dessen Basis von 30,2 mm das vertiefte Münzbild trägt; ein seitlicher Gusszapfen und der gezähnte Rand verraten den Guss. Die gut erhaltene Oberseite entspricht Tetradrachmen, wie sie in Kyzikos um die Wende zum 4. Jahrhundert v. Chr. geprägt wurden, mit dem Bildnis der Soteira.

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Zitiervorschlag

Postel, Rainer: Ein Stempel aus Kyzikos. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 19 (1969), S. 41–46, Tf.2.