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  • S. 9–18, Tf.1
  • Aufsatz
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Zusammenfassung

Während die übrigen Diadochenreiche nach dem Tod Alexanders dessen Reichsprägung fortführten, begegnen in Ägypten, der Satrapie des Ptolemaios Soter, neue Münzbilder, über deren Datierung und Deutung die Meinungen auseinandergehen. Silbertetradrachmen wandeln das Vorderseitenbild ab, indem sie den Kopf Alexanders nicht mit dem Löwenfell, sondern mit einer Elefantenhaut, Stirnbinde, Amonshorn und Ägis ausstatten. Einige Stücke behalten den thronenden Zeus der Rückseite, andere zeigen eine archaistische Athena Promachos mit Helm, Schild und ausholender Lanze. Die Zwischenstellung zwischen Alexanderprägung und den späteren Ptolemäermünzen weist diese Reihe in das letzte Viertel des 4. Jahrhunderts, doch schwanken die Ansätze zwischen 323 und 312. Die Verfasserin geht deshalb den Weg der Stilkritik.

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Zitiervorschlag

Kuschel, Brigitte: Die neuen Münzbilder des Ptolemaios Soter. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 11 (1961), S. 9–18, Tf.1.