Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 11 (1961)
Feingehalt und Gewicht des römischen Denars. Bemerkungen zu Sture Bolin, State and Currency in the Roman Empire to 300 A.D
- S. 43–51
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Selten ist eine Veröffentlichung so verschieden gewürdigt worden wie Sture Bolins Gesamtüberblick über die Münzgeschichte der römischen Kaiserzeit: Die Urteile reichen von unverhüllter Ablehnung bis zum Prädikat genial. Darum prüfen die Verfasser eine Einzelfrage exakt nach, nämlich Bolins Theorie, der Denar sei ursprünglich Währungsmünze, von der Reform Neros bis Traian eine Art Kreditmünze und danach wieder vollwertig gewesen. Bolin selbst bedauerte, dass ihm keine Analysen nach modernen Methoden zur Verfügung standen; die von ihm benutzten Feingehaltsbestimmungen waren teils über hundert Jahre alt, was bei so verfeinerter Statistik schwer wiegt. Analysiert wurden nur Denare aus Schatzfunden mit festem Schlusspunkt, aus Gauting, das mit 114 schliesst, und aus Kempten, das um 233 vergraben wurde.
Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Volltext frei verfügbar
Gesamtband (pdf, 32.7 MB)Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.
Zitiervorschlag
Kellner, Hans-Jörg / Specht, Walter: Feingehalt und Gewicht des römischen Denars. Bemerkungen zu Sture Bolin, State and Currency in the Roman Empire to 300 A.D. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 11 (1961), S. 43–51.