Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 8 (1957)
Die Pfennige des Regensburger Schlages
- S. 121–186, Tf.7-12
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Den Anlass gab der Münzfund von Riedheim, der am Ende beschrieben wird. Wie ähnliche Funde zuvor bietet er in besonderer Mannigfaltigkeit die Gepräge fast aller Stände, die im letzten Drittel des 14. Jahrhunderts in Franken und in der Oberpfalz münzten, und zeigt zusammen mit den Würzburger Pfennigen, mit welchen Münzen man damals zu tun hatte; der Pfennig spielte in grossen wie in kleinen Beträgen die Hauptrolle. Der Regensburger Schlag ging von dem Pfennig aus, den die Münzstätte in Regensburg seit dem Ende des 13. Jahrhunderts gemeinsam für den Bischof und den Herzog von Bayern herausbrachte, was sich im Münzbild ausdrückt: verschiedene Vorderseiten, aber dieselbe Rückseite mit einem Kopf mit Mitra neben einem Kopf mit Fürstenhut. Um 1365 nahmen Lauf, Amberg, Coburg und Langenzenn diesen Schlag auf.
Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Volltext frei verfügbar
Gesamtband (pdf, 32.6 MB)Öffnet den vollständigen Band an der Anfangsseite dieses Beitrags.
Zitiervorschlag
Steinhilber, Dirk: Die Pfennige des Regensburger Schlages. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 8 (1957), S. 121–186, Tf.7-12.