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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 48/49 (1998/99)

Der Münzfund von Goddula (Schlußmünze 1815) - Untersuchungen zum Geldumlauf der preußischen Provinz Sachsen in ihrer Frühzeit

Jens Heckl

  • S. 293–336
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Vorstellung und Auswertung des aus 160 Münzen des 18./19. Jh. bestehenden Fundes von Goddula/Kreis Merseburg-Querfurt, der um 1936 geborgen wurde. Der Fund enthält 76 brandenburg-preußische und 70 sächsische Prägungen, daneben Stücke aus Braunschweig-Wolfenbüttel (9 St.), Hessen-Kassel (1 St.), den Habsburgischen Landen (3 St.) und dem Königreich Westphalen (1 St.). Der Fund weist Merkmale des sächsischen und preußischen Währungssystems auf. Der Schatz macht deutlich, daß in den sächsischen Randgebieten, die 1815 an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen fielen, schon zuvor preußisches Geld umlief. Häufigstes Nominal in dem Fund ist der 1/12-Taler (Doppelgroschen)

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Zitiervorschlag

Heckl, Jens: Der Münzfund von Goddula (Schlußmünze 1815) - Untersuchungen zum Geldumlauf der preußischen Provinz Sachsen in ihrer Frühzeit. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 48/49 (1998/99), S. 293–336.