Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 47 (1997)
Das sogenannte "Horn" des Elagabal - Die Spitze eines Stierpenis. Eine Umdeutung als Ergebnis fachübergreifender Forschung
- S. 53–72
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Bei dem nach vorne gebogenen länglichen Gebilde an der Strahlenkrone oder dem Lorbeerkranz des Kaisers Marcus Aurelius Antoninus auf den Reichsprägungen seit Anfang 221 n.Chr. handelt es sich nicht, wie erstmals 1859 von Cohen auf Grund der Darstellungen hellenistischer Herrscher angenommen, um ein Horn, sondern um einen Stierpenis, der einen hohen religiösen Symbolcharakter besaß. Mit der sukzessiven Entmachtung des Kaisers Anfang 222 n. Chr. verschwindet auch dieses Symbol auf den Münzdarstellungen. [Stumpf]
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Zitiervorschlag
Krengel, Elke: Das sogenannte "Horn" des Elagabal - Die Spitze eines Stierpenis. Eine Umdeutung als Ergebnis fachübergreifender Forschung. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 47 (1997), S. 53–72.