Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 46 (1996)
Eine axumitische Typenkopie als Dokument zur spätantiken Religionsgeschichte. Mit einem philologischen Exkurs zu den biblischen Namen axumitischer Könige von M. Kropp
- S. 85–99
- Aufsatz
- Deutsch
Zusammenfassung
Ein bisher nur von Kupfermünzen bekannter axumitischer König mit dem unvokalisiert geschriebenen Namen Mhdys kann mit Hilfe einer neu aufgetauchten Goldmünze eines bislang unbekannten Typs in die 420er Jahre n. Chr. datiert werden. Sie ist in der Reihe der axumitischen Goldmünzen einzigartig, weil sie den Revers eines oströmischen Solidustyps kopiert. Die christliche Aussage dieser eigenartigen Typenkomposition, wie auch des Königsnamens, der wahrscheinlich vom biblischen Matthias herzuleiten ist, wird in den religionsgeschichtlichen Zusammenhang gestellt. [Autor]
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Zitiervorschlag
Hahn, Wolfgang: Eine axumitische Typenkopie als Dokument zur spätantiken Religionsgeschichte. Mit einem philologischen Exkurs zu den biblischen Namen axumitischer Könige von M. Kropp. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 46 (1996), S. 85–99.