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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 45 (1995)

Athena in der Schmiede des Hephaistos - Militär-, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Implikationen von Münzbildern

Johannes Nollé

  • S. 51–77
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Eine Münze des phrygischen, nicht galatischen Ankyra aus der Zeit Philippus' I. (244249 n. Chr.) zeigt auf der Rückseite die Göttin Athena in der Schmiede des Hephaistos und nicht, wie zuvor angenommen, eine Münzprägeszene. Wie zum Vergleich herangezogene Medaillone zeigen, schmiedet Hephaistos für die Göttin, die in ältester Zeit eine Blitz- und Wettergottheit war, einen Donnerkeil, Symbol für die Waffe der Athena. Im Gegensatz zu den Reichsprägungen begegnet der schmiedende Hephaistos öfters auf den Lokalprägungen des Ostens. Für einige der Prägestätten gibt es Hinweise auf Metallgewinnung und -verarbeitung sowie machmal auch Waffenproduktion. Auch die hier vorgelegte Prägung des phrygischen Ankyra bezieht sich auf die Herstellung von Waffen in der Stadt

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Zitiervorschlag

Nollé, Johannes: Athena in der Schmiede des Hephaistos - Militär-, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Implikationen von Münzbildern. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 45 (1995), S. 51–77.