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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 7 (1956)

Die Münzen der freien Reichsstadt Nürnberg (II)

Hans-Jörg Kellner

  • S. 139–249
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Zweiter Teil des Katalogs. Die Silberprägung zeigt sich in dieser Zeit uneinheitlich, weil das mitteleuropäische Münzwesen in einem Übergang stand. Bei der Aufnahme der Prägung hat die Stadt ein für die Zeit fortschrittliches System, das aber auf dem Pfennig ruht und die groschenförmige Schillingmünze betont, also regional geprägt bleibt. Weil eigene Bergwerke fehlten und die Metallbeschaffung teuer war, wehrte sich Nürnberg lange gegen die Grosssilbermünze; erst nach der Esslinger Reichsmünzordnung von 1524 begann 1527 die Ausgabe des Guldengroschens, zahlenmäßig so gering, dass sie ohne geldpolitische Bedeutung blieb und 1528 wieder endete. Nach 1531 kennt man über zwei Jahrzehnte keine Nürnberger Silberprägung mehr, bis die Stadt 1552 nach der ersten Augsburger Ordnung prägte.

Diese Zusammenfassung wurde maschinell aus dem Volltext des Digitalisats erstellt und nicht redaktionell geprüft.

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Zitiervorschlag

Kellner, Hans-Jörg: Die Münzen der freien Reichsstadt Nürnberg (II). In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 7 (1956), S. 139–249.