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Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte · Band 3/4 (1952/53)

Der goldene Kranz Caesars und der Kampf um die Entlarvung des "Tyrannen"

Konrad Kraft

  • S. 7–97, 4 Tfn
  • Aufsatz
  • Deutsch

Zusammenfassung

Dem Dictator Caesar wurde als erstem Römer die Ehre zuteil, das eigene Porträt bei Lebzeiten auf die Münzen zu setzen. Dieses Vorrecht hatte den hellenistischen Königen gehört; im republikanischen Rom war es bis 44 v. Chr. eine unerhörte, mit dem Wesen des Freistaates unvereinbare Auszeichnung eines Mitbürgers, denn vorher erschienen dort nur Bilder verstorbener grosser Männer. Die ältere Forschung setzte alle Caesarporträts auf den signierten Denaren in seine Lebenszeit, doch liessen Eckhel und Mommsen offen, ob ein Teil erst nach der Ermordung ausgegeben wurde; das darf heute als gesichert gelten, und die Stücke mit verschleiertem Hinterhaupt sind die ersten nach den Iden des März. Die Studie behandelt darauf die Blätter des Triumphalkranzes, die Bedeutung des goldenen Kranzes, den Streit um Diadem und Königstitel und den Cameo Marlborough.

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Zitiervorschlag

Kraft, Konrad: Der goldene Kranz Caesars und der Kampf um die Entlarvung des "Tyrannen". In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 3/4 (1952/53), S. 7–97, 4 Tfn.